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Mörser Soldat


Anmeldedatum: 08.08.2005 Beiträge: 17 Wohnort: Sachsen
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Verfasst am: Mi, 10. August 2005 12:35 Beitrag speichern Titel: Welche Artilleriewaffen wurden verwendet? |
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Hallo,
gibt es eine Liste dafür, welche Artilleriewaffen- und von wem auf dem südlichem Schlachtfeld der Völkerschlacht 1813 verwendet wurden?
Wenn so eine Liste noch nicht existiert, vielleicht weiß hier jemand etwas genaueres darüber?
Schon mal vielen Dank!
Mörser
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HKDW Chef de Bataillon


Anmeldedatum: 10.03.2004 Beiträge: 1384
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Verfasst am: Mi, 10. August 2005 13:40 Beitrag speichern Titel: |
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Schau mal in den OdB von Friederich der Herbstfeldzug nach, da müßte was zu finden sein.
_________________ Hony soit qui mal y pense |
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Gunter Lieutenant


Anmeldedatum: 11.03.2004 Beiträge: 487
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Verfasst am: Mi, 10. August 2005 18:40 Beitrag speichern Titel: |
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HK,
das verstehe ich jetzt nicht. Meinst du den Herbstfeldzugband aus der vierbändigen Reihe zu den Befreiungskriegen? Dort sind keinerlei spezifische Angaben zum Geschützmaterial enthalten.
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Mörser Soldat


Anmeldedatum: 08.08.2005 Beiträge: 17 Wohnort: Sachsen
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Verfasst am: Do, 11. August 2005 10:24 Beitrag speichern Titel: |
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Hallo,
diese Werke sind mir leider nicht zugänglich. Steht das irgendwo im Web oder kann mir hier jemand weiterhelfen?
Vielen Dank!
Mörser
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Mephisto Chef de Bataillon


Anmeldedatum: 12.07.2005 Beiträge: 1030 Wohnort: Bremen
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Verfasst am: Do, 11. August 2005 11:10 Beitrag speichern Titel: Artillerie |
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Hallo, Mörser,
Ich würde Dir gerne helfen.
Kannst Du Deine Frage vielleicht präzisieren?
Möchtest Du eher ein allgemeines Statement zu der bei Leipzig (und anderswo) verwendeten Artillerie haben?
Oder möchtest Du tatsächlich die einzelnen Arten der verwendeten Geschütze - unterteilt in Haubitzen etc. haben und die Kaliber
(Warum gerade auf dem "südlichen Teil des Schlachtfeldes"?)?
Oder geht es Dir vielleicht sogar nur um eine Örtlichkeit/eine bestimmten Position wie zBsp. der Geschützansammlung der Franzosen auf dem Galgenhügel bei Wachau?
Die erste Frage ist vergleichsweise einfach zu beantworten; die anderen hingegen eher schwer.
_________________ Gruss
Mephisto
"Zum Sehen geboren, // Zum Schauen bestellt." |
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Mörser Soldat


Anmeldedatum: 08.08.2005 Beiträge: 17 Wohnort: Sachsen
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Verfasst am: Do, 11. August 2005 13:25 Beitrag speichern Titel: |
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Hallo Mephisto,
ja, ich frage insbesondere zu der Ortlichkeit zwischen Güldengossa und Wachau. Allerdings würden mich die Arten der Geschütze sowie Kaliber etc. im Allgemein auch interessieren.
Ich frage speziell deshalb nach, weil ich dort unter Anderem auch eine Sprengkugel von ca. 28cm Durchmesser und ca. 60kg gefunden habe. Das Loch (zum Einfüllen der Pulverladung und für den Brand) hat einen Durchmesser von ca. 4,2cm, die Wandung ist etwa 4cm Dick! Sogar die "Henkel" sind noch 1A erhalten!!!
Weiterhin habe ich dort auch Stücken von explodierten Kugeln ganau dieser Art gefunden. Somit ist davon auszugehen, das diese Kugeln dort nicht nur "verloren"-, sondern auch verschossen wurden.
Nun würde ich gern wissen, wer das Teil wohl abgefeuert hat.
Meiner Meinung nach wurde es mit einem Mörser abgefeuert, allerdings habe ich bislang noch nichts drüber gelesen, das solche Art von Artillerie dort zum Einsatz kam. Ich habe nun aber den Beweis!
Mörser
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Mephisto Chef de Bataillon


Anmeldedatum: 12.07.2005 Beiträge: 1030 Wohnort: Bremen
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Verfasst am: Do, 11. August 2005 15:27 Beitrag speichern Titel: "Henkel" |
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Mit "Henkel" meinst Du (Siehe attachment)?
Du meinst sicher 6 kg und nicht 60, oder!?
Gruss
Mephisto
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Mörser Soldat


Anmeldedatum: 08.08.2005 Beiträge: 17 Wohnort: Sachsen
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Verfasst am: Do, 11. August 2005 15:53 Beitrag speichern Titel: |
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Hallo Mephisto,
nein, ich meine 60 Kilogramm!
Ja, die Henkel wie auf Deinem Bild sind noch dran, der Brand fehlt allerdings. Das Ding lag ja 192 Jahre in der Erde! Entweder hat das Ding gar nicht bis zuende gezündet oder es hat nur "herausgezischt", was ja vorkam. Die Kugel war natürlich voller Erde.
Ich werde bei Gelegenheit mal ein Bild einstellen. Wie groß darf das den sein (in kb)?
Mörser
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Mörser Soldat


Anmeldedatum: 08.08.2005 Beiträge: 17 Wohnort: Sachsen
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Verfasst am: Do, 11. August 2005 16:09 Beitrag speichern Titel: |
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Hallo,
hier ist mal das "dicke Ding".
Darunter sind noch Kugelstücke zu erkennen, selbe Fundstelle und die gleichen Ausmaße wie die große Kugel. Eine der beiden Sechspfünder (Vollkugeln) kommt auch von dort her.
Könnt Ihr mir meine vorherigen Fragen beantworten?
Mörser
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HKDW Chef de Bataillon


Anmeldedatum: 10.03.2004 Beiträge: 1384
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Verfasst am: Do, 11. August 2005 19:09 Beitrag speichern Titel: |
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Von Friederich meine ich nicht die Volsausgabe von 4 Bänden sondern sein 3 bändiges Werk über den Herbstfeldzug (er hat ja auch den Frühjarhsfeldzug beschrieben, habe leider noch nie die Gelegenheit gehabt den zu sehen)
die Bände sind in der Regel in der Uni Bibliothek zu finden.
So ein Kaliber ist je eigentlich nur mit einem Festungsgeschütz zu erklären und sicherlich nicht ein Feldgeschütz
_________________ Hony soit qui mal y pense |
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Mörser Soldat


Anmeldedatum: 08.08.2005 Beiträge: 17 Wohnort: Sachsen
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Verfasst am: Do, 11. August 2005 19:24 Beitrag speichern Titel: |
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| HKDW hat Folgendes geschrieben: | | So ein Kaliber ist je eigentlich nur mit einem Festungsgeschütz zu erklären und sicherlich nicht ein Feldgeschütz |
...eben, drum suche ich ja eine Antwort hier!
Mörser
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Mephisto Chef de Bataillon


Anmeldedatum: 12.07.2005 Beiträge: 1030 Wohnort: Bremen
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Verfasst am: Do, 11. August 2005 20:42 Beitrag speichern Titel: 12 inch mortar Mle, Year XI |
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Hallo, Mörser,
28cm... 30cm=12 inch
Da könnte es ein 12 inch Mörser gewesen sein.
12 inch mortar Mle, Year XI
Das gute Teil steht im Armee-Museum in Paris
Ob es auch bei Leipzig dabei gewesen ist, vermag ich nicht zu sagen.
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_________________ Gruss
Mephisto
"Zum Sehen geboren, // Zum Schauen bestellt." |
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Mephisto Chef de Bataillon


Anmeldedatum: 12.07.2005 Beiträge: 1030 Wohnort: Bremen
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Verfasst am: Fr, 12. August 2005 11:41 Beitrag speichern Titel: Mine? |
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Solange wir keinen Beleg für den Einsatz dieser Mörser vor Leipzig haben, befinden wir uns natürlich im Bereich der Spekulation.
Mir ist da gestern so ein „spekulativer“ Gedanke gekommen.
Ist es nicht möglich, dass wohl die Munition nicht aber das Geschütz (ob seines Gewichts) den Weg nach Leipzig gefunden hat?
Man hätte diese Art von Granaten mangels Kanone doch immerhin als Mine benutzen können.
Stellen sich mir gleich mehrere Fragen:
- Wo genau wurden die Granate und die Splitter gefunden (Freies Feld, Ortschaft, Gehölz) ?
- Wer hier im Forum weiss etwas über den Einsatz von Minen allgemein und im besonderen (1813)?
_________________ Gruss
Mephisto
"Zum Sehen geboren, // Zum Schauen bestellt." |
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Mörser Soldat


Anmeldedatum: 08.08.2005 Beiträge: 17 Wohnort: Sachsen
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Verfasst am: Fr, 12. August 2005 12:08 Beitrag speichern Titel: |
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Hallo,
den genauen Fundpunkt der Kugel und der Splitter kann ich in Kartenform hier einstellen, ich weiß nur nicht ob das hier so üblich/erlaubt ist.
Soll/darf ich?
Mörser
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Mephisto Chef de Bataillon


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