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Aus dem Werk “Der Krieg von 1805 in Deutschland und Italien”, erschienen 1859, findet sich eine sehr kompakte und interessante Einführung in die Kriegstheorie des Militärhistorikers Friedrich Wilhelm von Rüstow. Aus Mayer’s Konversationslexikon von 1888 bis 1889 finden sich über Rüstow folgende Informationen: Militärschriftsteller, geb. 25. Mai 1821 zu Brandenburg, ward 1840 Leutnant im preußischen Ingenieurkorps. 1848 in Posen wegen der Broschüre "Der deutsche Militärstaat vor und während der Revolution" (2. Aufl., Zürich 1851) vor ein Kriegsgericht gestellt, entfloh er (Juni 1850), trat in eidgenössische Dienste und ward dort 1856 Major im Generalstab, lebte meist in Riesbach bei Zürich und ging 1860 als Generalstabschef zu Garibaldi nach Sizilien. Nach dem Krieg nach Zürich zurückgekehrt, ward er 1870 Oberst, lebte jedoch ausschließlich litterarischen Arbeiten und starb durch eigne Hand 14. Aug. 1878. Der fruchtbarste Militärschriftsteller des 19. Jahrh., schrieb er: "Geschichte des griechischen Kriegswesens" (mit Köchly, Aarau 1852; Suppl. 1854-55); "Der Krieg von 1805 in Deutschland und Italien" (Frauenf. 1853; 2. Aufl., Zürich 1859); "Heerwesen und Kriegführung Julius Cäsars" (Gotha 1855; 2. Aufl., Nordh. 1862); "Der Angriff auf die Krim und der Kampf um Sebastopol" (Frauenf. 1854); "Der Krieg gegen Rußland" (Krimfeldzug, Zürich 1855-56, 2 Bde.); "Der Krieg und seine Mittel" (Leipz. 1856); "Die Feldherrenkunst des 19. Jahrhunderts" (Zürich 1857, 3. Aufl. 1877); "Geschichte der Infanterie" (Gotha 1857-1858, 2 Bde.; 3. Ausg., Leipz. 1884). Eine eingehende Würdigung des liberalen Militärhistorikers findet sich in der 1957 erschienenen Dissertation von Peter Wiede mit dem Titel “Ein Militärschriftsteller der deutschen Linken”. Die erwähnte Einführung in die Kriegstheorie gliedert sich in die folgenden Abschnitte:
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