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Als Dragoner-Regiment gehörte es während des ganzen Vaterländischen Krieges 1812 zum 2.Kavallerie-Korps des General-Major F.K.Korf; der auch der Chef des Regimentes war. Kommandeur des Regimentes war Oberst A.A.Saß. Die Pskower Dragoner nahmen an allen bedeutenden Schlachten des Jahres 1812 teil, besonders berühmt machten sie sich während der Schlacht von Borodino. Die Umwandlung zu Kürassieren stellte eine besondere Auszeichnung dar, da die Kürassier-Regimenter sich in besonders privilegierter Stellung befanden, im Vergleich zu den anderen Regimentern der Linien-Kavallerie. Dem Regiment Pskow wurde die allgemeine Kürassier-Uniform verliehen, mit himbeerroter Abzeichenfarbe und gelbem Metall. Ein auszeichnendes Detail des Regimentes bildeten die Kürasse aus weißem und gelbem Metall. Die Geschichte dieser Kürasse ist interessant: Am 26.Oktober umzingelten die Partisanenabteilungen von D.W.Dawydow, A.S.Figner, A.N.Seslawin und W.W.Orlow-Denissow im Dorfe Ljachowo eine französische Kavallerie-Brigade des Generals Augereau (Bruder des Marschalls). Bei dieser Brigade befanden sich 5 Eskadronen Kürassiere, die versuchten, aus der Umkreisung auszubrechen. Zu ihrer Verfolgung wurden, der Wichtigkeit halber, 3 Hundertschaften Kosaken und 2 Eskadronen Husaren und Ulanen bestimmt, die die Kürassiere in einen Sumpf drückten und einen Teil niederhauten und mit Piken niederstachen; einen Teil nahmen sie gefangen. "700 Kürasse, die den Gefallenen abgenommen wurden, belegen ihre Niederlage". Diese erbeuteten Kürasse wurden dem Regiment Pskow verliehen. An den “Feldzügen jenseits der Grenzen” nahm das Kürassier-Regiment Pskow in der 3.Kürassier-Division an den Schlachten teil und schloß seinen militärischen Weg in Paris. Im Dezember 1812 wurde das Dragoner-Regiment Starodub gleichfalls zu Kürassieren umgewandelt. Zur normalen Kürassier-Uniform hatte es himmelblaue Abzeichen und gelbes Metall sowie schwarze Kürasse. Quelle: Russische Postkartenserie Russkaja Armija 1812 goda. Übersetzt von Jörg Scheibe |
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