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Besonders zeichneten sich die Achstrachaner während der Schlacht von Borodino aus. Während der Kämpfe um die Schlucht von Semjonowskoje eröffnete die französische Kavallerie des Korps Latour-Maubourg (insgesamt 30 Eskadronen) den Kampf gegen die restlichen russischen Kräfte, die die Bagrations-Schanzen verteidigten. Den Kürassieren der Division Lorge gelang der Durchbruch in den Rücken der russischen Garde-Regimenter, die im Karree aufgestellt waren. Zu Hilfe der Gardisten rückte die Kürassier-Brigade Borosdin heran und hinter dieser das 4.Kavallerie-Korps des General-Major K.K.Siewers. “Ihre Unerschrockenheit war so stark,” berichtete über das Handeln der Kürassiere seiner Brigade N.M.Borosdin an M.B.Barclay de Tolly,“daß auch großer Verlust an getöteten und verwundeten Leuten und Pferden ihre Reihen nicht zerreißen konnte, die jedesmal in voller Ordnung aufschlossen”. Ein blutiges Handgemenge endete mit der völligen Zerschlagung des Gegners - er wurde von der Schlucht des Semjonowsker Baches zurückgedrängt. Aber auch die Verluste des Regimentes Astrachan waren hoch: nach der Schlacht von Borodino standen von ehemals 400 Mann noch 95 in den Reihen. Im August 1813 wurde das Regiment mit einer Georgs-Trompete mit der Aufschrift ”Zur Auszeichnung für die Zerschlagung und Vertreibung des Feindes aus den Grenzen Rußlands im Jahre 1812” ausgezeichnet. Zur allgemeinen Kürassier-Uniform trug das Regiment Astrachan gelbe Abzeichenfarbe und gelbes Metall. Quelle: Russische Postkartenserie Russkaja Armija 1812 goda. Übersetzt von Jörg Scheibe |
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