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Im Vaterländischen Krieg standen die 4 Feldeskadronen des Regimentes bei der 1.Westarmee im 2.Kavallerie-Korps des General-Major Korff; die Ersatz-Eskadron befand sich beim Ersatz-Dragoner-Regiment im Reserve-Korps des General-Leutnant P.I.Meller-Sakomelski. Kommandeur des Regimentes war Oberst I.L.Pol. Beim Rückzug der 1.Westarmee aus Smolensk kämpften die Kargopoler Dragoner in den Gefechten der Arrièregarde. Dann tat das Regiment Dienst im Hauptquartier. Während der Feldzüge jenseits der Grenzen 1813-1814 gehörte es zur Schlesischen Armee, kämpfte an der Katzbach, bei Leipzig, vor Brienne. Zur normalen Dragoner-Uniform hatte das Regiment Kargopol als Abzeichenfarbe “Feuer” (rosa-orange) und weißes Metall. Fahnen-Junker (so auch im Russischen) mit den Abzeichen eines Unteroffiziers, die bei den Dragonern getragen wurden (Litzen-Einfassung der Kragen und Aufschläge), trugen auf den Schulterstücken einen Längsbesatz aus Litze in der Metallfarbe des Regimentes und am Pallasch das Offiziers-Portépée. Über die linke Schulter trugen sie ein elchledernes weißes Bandelier mit Metall-Haken zur Fixierung der Fahnenstange. Am rechten Steigbügel war eine lederne Buchse - der Buschmat - befestigt, wohinein die “Ferse” der Fahnenstange gesteckt wurde. Die Dragoner der Linien-Regimenter trugen ebensolche Helme und Kartuschen wie die Linien-Kürassiere. Die Montur war dunkelgrün, zweireihig, mit rotem Schoßumschlag. Zur Parade wurden weiße Pantalons und schwarze Stiefel getragen, im Felde die allgemeinen grauen Reithosen (Überhosen) mit bezogenen Knöpfen (bei den Offizieren Metall-Knöpfe). Schulterstücke, Kragen, Aufschlag Schabrackenbesatz und Zaren-Monogramm waren in der Abzeichenfarbe. Quelle: Russische Postkartenserie Russkaja Armija 1812 goda. Übersetzt von Jörg Scheibe |
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