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Wilhelm von
Kobell

Wilhelm von Kobell stellt für Uniformkundler eine wichtige Primärquelle dar. Als Maler am Hofe Bayerns konnte er einen scharfen Blick für die Details der Uniformen entwickeln und in seine zahlreichen Studien und Gemälde einfliessen lassen. Selbstbildnis Kobell um 1800Unter den Gemälden stechen besonders seine berühmten Schlachtenbilder heraus, die sowohl für Militär- als auch Uniformkundler eine Menge an Informationen bergen. Neben den bekannten Militärszenen ist Wilhelm von Kobell als Genre- und Landschaftsmaler des 19. Jahrhunderts bekannt geworden. Die Eckdaten seines Lebens sind wie folgt zu benennen:

6. April 1766

Geburt in Mannheim als Sohn des Hofmalers Ferdinand Kobell

20. Oktober 1791

Außerordentliches auswärtiges Mitglied der Berliner Akademie

30. November 1792

Berufung als Hofmaler nach München

1797

Heirat mit Anna Maria Theresa von Krempelhuber

1808

Ehrenmitglied der Wiener Akademie

27. September 1814

Ernennung zum Professor an der Akademie der bildenden Künste in München

1817

Durch Verleihung des bayerischen Civil-Verdienstordens Zuerkennung des Adelstitels

1. Oktober 1826

Eintritt in den Ruhestand

3. Oktober 1833

Verleihung des erblichen Adelstitels

15. Juli 1853

Tod in München

Aufgrund des besonderen Stellenwertes, den die Werke Kobells genießen, sollen möglichst umfassende Listen seiner Skizzen, Aquarelle und Gemälde hier publiziert werden. Diese sind gegliedert in:

Quellen
Siegfried Wichmann “Wilhelm von Kobell. Monographie und kritisches Verzeichnis der Werke”, Prestel, München 1970